Die unruhigen 1960er Jahre mit der Kubakrise, der Ermordung John F. Kennedys, den Rassenunruhen, Studentenprotesten und schließlich dem Vietnamkrieg waren noch nicht zu Ende, da entstand in der amerikanischen Filmlandschaft eine neue Stilrichtung, das "New Hollywood Cinema". In keiner anderen Zeit hat sich das amerikanische Kino so intensiv um die Zerwürfnisse einer Gesellschaft gekümmert, die gerade dabei war ihre ersten großen Brüche seit dem Sezessionskrieg (1861 - 1865) zu verarbeiten. Der Film "Badlands" von Regisseur Terrence Malick ist einer seiner typischsten Vertreter.
Die Diskussion darüber, ob Youtube Urheberrechte verletzt, oder jugendgefährdende Inhalte im Netz verbreitet, ist nicht neu. Seit einiger Zeit tut sich jedoch eine, scheinbar von moralischen Werten angetriebene, und nicht näher bestimmte "Internet Community" durch die Meldung von jugendgefährdenden Inhalten hervor. Selbst vor anerkannten Künstlern macht der erzieherische Zeigefinger nicht halt, und dabei gibt er sich äußerst humorlos.
Brustvergößerung, Botoxbehandlungen, Faceliftings und immer wieder Diäten. Mit allen erdenklichen Mitteln versuchen Menschen einem selbst gestellten Schönheitsideal zu entsprechen. Was dabei herauskommt ist nicht immer schön. Eun-yeong ist schön. Sie wird von ihren Freundinnen darum beneidet. Wenn sie im Café sitzt, wird sie von Schulmädchen angehimmelt und die Männer laufen ihr hinterher. Das ist das Problem.
Wir leben mittlerweile in einer Zeit, in der Börsenspekulanten ganze Staaten destabilisieren können. In Europa sind bereits Griechenland und Irland zu Opfern dieser historisch beispiellosen Macht des internationalen Finanzmarkts geworden. Während die politische Führung der EU die nötigen Schritte zur Regulierung des internationalen Finanzsystems trotz aller gegenteiligen Rhetorik seit Jahren vermeidet, unternimmt sie alles, um es den betroffenen Staaten möglichst schwer zu machen, sich etwa durch eine höhere Verschuldung kurzfristig aus der finanziellen Handlungsunfähigkeit zu retten.
Ob "Der Vorleser" oder "Wolke Neun" - an ihr kommt fast keine Produktion hierzulande vorbei: Kirsten Niehuus ist die oberste Filmförderin der Region. Die Juristin, die schon als Teenager gern ins Kino ging, hat ihr Hobby zum Beruf gemacht. Seit 2004 ist sie Geschäftsführerin für den Bereich Filmförderung beim Medienboard Berlin-Brandenburg. Gerald Backhaus sprach mit ihr.